Eigentlich fällt dieses Gehölz ja erst so richtig auf, wenn es Januar/Februar ist, da hier dann Blüten über Blüten zu sehen sind. Den Sommer über bin ich vorbeigegangen, ohne ihn/sie zu beachten. Aber letzte Woche musste ich die Zaubernuss doch fotografieren, da die Laubfärbung wunderschön ist. Und tatsächlich sind kleine Nüsschen an den Zweigen!
kleine Nüsschen
Und hier ist mein Post vom Februar mit Blüten-Bildern der Hamamelis.
Eines Tages ging eine ältere Dame mit einer Tasche voller Geld zur Bank. Am Schalter beharrte sie darauf, einzig und allein mit dem Vorstandsvorsitzenden zu sprechen, um ein Sparbuch zu eröffnen. Es gehe um viel Geld. Nach langem Diskutieren ließ man die Dame zum Vorstand. Der Kunde ist König.
Der Vorstand fragte nach der Geldmenge, die die Dame einzahlen wolle. Sie sagte ihm, es handele sich um zehn Millionen Euro und leerte die Tasche vor ihm aus. Den Vorstand packte die Neugier nach der Herkunft des Geldes.
„Wie haben Sie das denn geschafft?“, fragte er.
Die ältere Dame antwortete ihm: „Ganz einfach. Ich wette.“
„Wetten?“, fragte der Vorstandsvorsitzende: „Was für Wetten?“
„Na ja, so alles mögliche. Zum Beispiel wette ich mit ihnen um 25.000 Euro, dass ihre Hoden quadratisch sind.“
Der Bankvorstand brach in lautes Gelächter aus und sagte: „Das ist doch lächerlich!“
„Nun ja“, sagte die Dame, „Wären Sie denn bereit, die Wette einzugehen?“
„Selbstverständlich“, antwortete der Vorstand: „Ich wette also um 25.000 Euro, dass meine Hoden nicht quadratisch sind.“
„Abgemacht, aber da es um sehr viel Geld geht, würde ich gerne morgen um zehn Uhr mit meinem Anwalt vorbeischauen, damit wir einen Zeugen haben.“
Der Vorstand willigte ein. In der Nacht war er sehr nervös und verbrachte viele Stunden damit, seine Hoden genauestens zu überprüfen und zu vermessen. Von der einen und der anderen Seite: Er würde die Wette gewinnen, ganz sicher.
Am nächsten Morgen kam dann die alte Dame mit ihrem Anwalt zur Bank. Sie bat den Vorstand, doch die Hose herunterzulassen, um sich die Sache mal anzuschauen. Der Bankvorstand ließ seine Hosen runter. Die ältere Dame näherte sich, guckte sich in aller Ruhe die Sache an und fragte dann vorsichtig an, ob sie die Hoden denn mal berühren dürfe. Weil es doch um so viel Geld ginge.
„Na gut“, sagte der Vorstandsvorsitzende siegesgewiss: „25.000 Euro sind es wert, und ich kann gut verstehen, dass Sie ganz sicher gehen wollen.“
Also wiegte die ältere Dame die Hoden des Bankvorstands in der Hand.
Da bemerkte der Vorstand, dass der Anwalt angefangen hatte, seinen Kopf gegen die Wand zu schlagen. „Was ist denn mit Ihrem Anwalt los?“, fragte er.
Die alte Dame antwortete: „Nichts. Ich habe mit ihm lediglich um eine Million Euro gewettet, dass ich heute um 10 Uhr die Hoden des Vorstandsvorsitzenden der Bank in der Hand halten würde.
Bereits am Samstag war rings um das Brandenburger Tor riesige Geschäftigkeit. Es war kaum ein Durchkommen, so viele Menschen wollten sich die Domino-Mauer ansehen. Keine Möglichkeit, wirklich nahe dranzukommen, an einzelnen Stellen konnte man ganz gut fotografieren, was dann auch hunderte taten. Auf keinen Fall möchte ich heute dort sein, Bon Jovi hin oder her. Durch die ganze Politiker-Prominenz wird es unmöglich sein, sich einigermaßen frei zu bewegen zum Fest der Freiheit. Alles ist abgesperrt. Unter den Linden gibt es einen langen, aber schmalen Streifen, die besten Plätze sind von den Fernsehsendern und ihrem Equipment belegt. Tribüne für die Prominenz. Bühnen für die Politiker und Künstler. Brandenburger Tor: geschlossen. Abgesperrt. Andere Seite, „Westen“: alles abgesperrt. Tribünen. Fernsehsender. Bühnen. Kein Durchkommen. Tiergarten: abgesperrt. 10 Klohäuschen in Reihe. Straße bis zur Siegessäule voller Menschenmassen.
entlang der Dominogalerie
Ich frage mich wirklich, ob das ganze riesige Brimborium der Tatsachen vor 20 Jahren gerecht wird. Diese Selbstbeweihräucherung. Alle haben schon damals gewusst, dass die Mauer fallen wird. Allein dieses Wort regt mich schon auf. Mauerfall. Wann soll das denn gewesen sein? Am 9. November 1989? Jeder von uns kann sich erinnern, wann und wie er das erste Mal „im Westen“ war, und vor allem, was man damals gefühlt hat. Dieses große Erstaunen. Nicht-Fassen-Können. Nicht-Begreifen-Können. Auf jeden Fall war es kein „ofizielles“ Fest, von oben angeordnet, durchorganisiert und geablaufplant! Eigentlich war es das genaue Gegenteil von dem, was da heute ablaufen wird. Staatskapelle. Welturaufführung einer Hymne. Grußbotschaften. Tenöre. Redebeiträge. Dominofall… Vor zwanzig Jahren wurden die Absperrungen, die unüberwindbar für die meisten Menschen waren, überschritten – und jetzt sind sie wieder aufgebaut – „beschützt“ von Ordnern in orangen Westen. Da kann Thomas Gottschalk in Ruhe moderieren. Denn das Ganze ist nur dies: eine gigantische Show. Nichts ist wirklich echt. Hoffentlich sind auch ein paar Menschen dort, die damals auf der Mauer standen!
Nachdem wir gestern unterm Zelt sehr schön kirmesgetanztundgetrunken hatten, ging es heute mit dem Umzug weiter. Super – Wetter und schöne Wagen! Und natürlich genug zum Trinken und auch zum Essen. Ein paar Fotos zum Mitkirmessen:
Na, was ist das für ein Tier?
Für 'nen Euro tanzt der Bär (rechts)
Der Wagen der Zwerge
Hier liefen mit: Zwergkaninchen, Fruchtzwerg, Gartenzwerg,….. und Jägermeister!
Kirmesburschen
handgezogen
Und was sagt man so bei einem Umzug? Hier ein paar Zitate:
„Eine kleine Spende!“ – „Ich hab’ mein ganzes Kleingeld schon reingesteckt!“ – „Macht nichts, wir nehmen auch Scheine!“
„Wie heißt ein Bauer, der seine Schafe verprügelt?“ – „?“ – „Mähdrescher!“
„Neulich in meinem Hotelzimmer waren drei Doppelstockbetten. Die Matratzen waren so hart, dass ich stundenlang wachgelegen habe!“ – „Neulich hat ein Hotelier erzählt, das jemand im Bücherregal geschlafen hat!“
„Warum sind Frauen nach dem Geschlechtsverkehr so klug?“ – „?“ – „Weil sie am Großrechner waren!“
Fahrkarte schon gekauft. Tasche noch nicht gepackt. Im Stadtplan Ziel markiert. Fehlt: mentale Einstimmung (um Aufregung zu bekämpfen). Ein Lied muss her:
Na gut. Vielleicht noch ein anderes. Ach ‘ne, hab ich ja schon mal. Von schwarz zu blau.
Ein DDR – Quiz bei der „Süddeutschen“ schreit ja förmlich nach Teilnahme. Schließlich war man ja mal gelernter DDR-Bürger. Aber – man glaubt es kaum – ich konnte die (lediglich) 5 Fragen nicht alle richtig beantworten! Ich gräme mich. Da bekommt man zu lesen, dass man noch mal von vorne anfangen soll. Nun gut. Und dann kommen auch noch andere Fragen! Die Zeit, die man zum anklicken der richtigen Antwort braucht, wird außerdem gestoppt. Da frage ich mich doch, wie die Leute zu ihrem Punktestand kommen!? Versucht es doch mal selbst! Aber, wenn ihr ein wirklich schönes Quiz machen wollt: Beim Klassentreffen vor einem Jahr hat unsere „alte“ Deutschlehrerin uns mit einem solchen erfreut. „Müsster ruich sein!“
Anfang Oktober auf dem SKS-Revival Törn hatten wir plötzlich auf der „Ronja“ einen furchtbar qualmenden Motor (direkt vor der Fehmarnsund-Brücke).Wir hatten aber Glück, es hat (noch nicht?) gebrannt und wir konnten abgeschleppt werden. Andere mussten ins Wasser springen, konnten aber von der Seenotrettung gerettet werden. (gleiches Seegebiet, zwei Wochen später) Hier ist der Bericht. Die DGzRS hat in diesem Jahr 790 Menschen aus Seenot gerettet! Da weiß man doch, dass Spenden Leben retten!
Fast verschwunden, aber nur fast: der Tante Emma – Laden. Denn es gibt noch einen, in Lemkenhafen auf Fehmarn. Dort kann man alles kaufen, was man wirklich braucht: Batterien, eine Frauenzeitschrift, Pflaster, Bier und frische Brötchen. In diesem Laden hängt an der Wand ein Ding, was ich noch nie gesehen habe. Aber die Seele des Ladens (und wahrscheinlich des Ortes) klärte mich auf. Meine Frage an alle, die hier ab und zu reinschauen: Was ist das? Wozu dient das? Wo gibt es das noch?
Unterhalten sich zwei Frauen. Meint die eine: „In letzter Zeit habe ich so Sprachschwierigkeiten. Letztens wollte ich sagen: ‘Ich will Wein trinken.’ Stattdessen sagte ich: ‘Ich will Trein winken.’“
Darauf die andere: „Mir ging es neulich ganz ähnlich. Beim Frühstück wollte ich zu meinem Mann sagen: ‘Gib mir bitte mal den Kaffee.’ Statt dessen sagte ich zu ihm: ‘Du verdammtes Arschloch hast mein ganzes Leben versaut!’“
Die Natur feiert zur Zeit eine wahre Farb-Orgie. Wenn die Sonne hervorkommt, leuchten die Farben besonders, man kann sich gar nicht satt sehen. Ab morgen soll ja das Grau wieder vorherrschen, Nebelmonat eben. Also: Genießen wir die Farben der Natur, konservieren können wir sie ja nicht!