Keine Montagsgedanken #21

Jeden Tag nehme ich mir vor

mich nicht aufzuregen.

Und jeden Tag treffe ich Idioten, die das verhindern!

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Wetter, Wetter, Wetter

Das Wochenende drehte sich um das Thema Wetter.Draußen war schönes, drinnen arbeitsintensives. Nach vier Jahren war eine Wiederholung fällig. Diesmal habe ich nicht so viel mitgeschrieben, da ich meine damaligen Notizen nur ergänzen brauchte. Also kann man einfach hier nachlesen, wie es so war. Die interessantesten Wörter hatte ich schon damals in einer ABC-Liste aufgeführt. Herr Erdmann war wieder sehr inspirierend, und wieder nehme ich mir vor, das aufgefrischte Wissen unbedingt anzuwenden, das Wetter zu beobachten und mich mit den Daten zu beschäftigen.

Was ich gelernt habe:

  • „Die Wolke am Boden heißt Nebel.“
  • „Ein Gewitter ohne Schauer gibt es nicht.“
  • „Schauer sind Vorstufen von Gewittern.“
  • „Diese Fronten sind nie alleine.“
  • „Die Höhenströmung bestimmt, wo das Tief hinzieht.“  „Herrchen-Dackel-Prinzip“
  • „Wetter funktioniert vierdimensional.“
  • „Die Luft ist ein Sensibelchen!“
  • „Ziehen da oben die Cirren rasch, ändert sich das Wetter schnell.“
  • „Wie bin ich drauf gekommen? Weiß ich nicht.“
  • Nebel ist ganz difizil!“ (Vorhersage)
  • „Wolken entstehen nur, wenn Hebung da ist.“
  • „Bitte lesen Sie das zu Hause nach!“ (er zeigt eine weiter Tabelle)
  • „Alte Leute sind wie Kinder. Einfach umwerfend.“ (Nachdem er ein Glas Wasser auf dem Tisch verschüttete)
  • „Jetzt habt ihr das hoffentlich kapiert!“
  • „Abends Cirren, morgens Regen!“
  • „Ich mache nie etwas grundlos!“ (als er an der Tafel zeichnet)
  • „Kommt der Regen nach dem Wind, suche einen Hafen ganz geschwind!“
  • „Nicht: Mal sehen, sondern handeln!
  • „Ohne Wetterkarte – geht gar nicht, das ist, als ob Sie ein Ei braten ohne Pfanne!“
  • „Jetzt verlange ich von Ihnen ein wenig geistige Kapazitäten!“
  • „Das Problem sind immer die jungen Dinger!“ (Hurrican-Vohersage)

 

 

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Keine Montagsgedanken #20

Ich trinke gerade so eine

Kirsch-Ginseng-Wellness-Schorle, mit Aloe Vera-Extrakten.

Wahrscheinlich pinkle ich gleich Massage-Öl.

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Leinen los und weggepackt

Laut Wetterkarte gab es nur diesen einen Vormittag, um mit „weniger“ Welle und „weniger“ Wind loszufahren. Weit sollte es ja nicht gehen, nur in den nächsten Hafen, dort gibt es einen Travellift. Also warfen wir zum Sonnenaufgang die Leinen los und wagten uns aus dem geschützten Hafen, in dem unser Boot seit August sicher lag. Schöner Wind, natürlich aus Nord, wo wir hinwollten, die 1,50 m Welle kam aber aus Nordost. So segelten wir gerefft hinaus auf den Atlantik, die Sonne wärmte auch etwas. Mit den vielen Kleidungsschichten, die wir trugen, kamen wir uns vor, wie im April auf der Ostsee. Nach zwei Stunden fuhren wir eine Wende, wenig später rummste es ziemlich laut und die frisch gewartete Rettungsinsel sprang aus ihrer Halterung und wollte von Bord, blieb aber an der Reeling hängen. Es war nicht so einfach, sie ins Cockpit zu hieven, mit Seilchen und Winsch klappte es dann doch noch. In dieser Zeit frischte der Wind auch merklich auf und die Wellen veränderten sich. Da mir immer noch die Salami vom Frühstück nach oben drängte, bestand ich darauf, jetzt den direkten Weg zu nehmen. Motor an, Segel rein und gegenan. Noch zwei Stunden, dann endlich die Hafeneinfahrt, in der ganz schön Welle stand. Als wir fest am Steg lagen, kam auch wieder die Sonne raus und im Windschatten war es sehr angenehm. Am nächsten Morgen dann fuhren wir ans Ende des Hafens zu Kran. Alle Marineros machten einen sehr kompetenten Eindruck und das Herausheben und an Land stellen klappte reibungslos,der Rumpf wurde auch gleich sauber gemacht. Jetzt gehen wir über eine Treppe ins Boot und könne auch das Meer, nicht nur eine Mauer sehen, inklusive Sonnenuntergang. Dafür steht das Schiff auf dem Trockenen. Allerhand Arbeiten stehen an, die bis Ostern erledigt sein sollten, denn dann wollen wir weiter, nordwärts.

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Schon wieder Schnee?!

Da stellen wir doch mal ein paar Scherzfragen! Sie sind nicht wirklich lustig, doch ganz nett. Ich nehme gerne gute Witze entgegen! (Doch ich befürchte, die Witz-erzählen- Kultur gehört einer vergangenen Epoche an.)

  • Wie nennt man abgestandenes Kokain?  Schnee von gestern.
  • Was ist weiß und rollt den Berg hoch?  Eine Lawine mit Heimweh.
  • Warum können Frauen nicht Ski fahren? In der Küche schneit es so selten.
  • Wie zieht sich ein Eskimo an? So schnell wie möglich,
  • Kleine Kinder pinkeln ihren Namen in den Schnee – Chuck Norris pinkelt seinen Namen in den Straßenbelag!
  • Was bekommen Männer wenn sie nackt im Schnee liegen?
    Schneeglöckchen!
  • Was ist wenn der Schornsteinfeger in den Schnee fällt?
    Winter!
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Keine Montagsgedanken #19

Ich kann die neidischen Blicke im Fitnessstudio nicht mehr ertragen.

Sollen die sich doch ihren eigenen Döner mitbringen!

 

(Ich danke Leserin K. aus H. für diesen Beitrag!)

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Ein Laufbuch

Seit einiger Zeit wartet das „Mentaltraining für Läufer“ auf meinem Stapel der zu lesenden Bücher. Bei BloggDeinBuch 

schien  irgendwie der Untertitel „Weil Laufen auch Kopfsache ist“ mich angesprochen zu haben. Ich hatte mir außerdem Motivation versprochen. Nun ja. Hier ein Ausschnitt aus der Eigenwerbung:

Dieser Ratgeber gibt dem Leser in kompakter Form hochwirksame Übungen zum psychologisch fundierten Selbstcoaching und mentalen Training sowie Denkanstöße zur Selbstreflexion an die Hand. Die Ansätze haben sich im Rahmen von Coachings mit zahlreichen Ausdauersportlern im In- und Ausland bewährt, um signifikante, teils auch dramatische Verbesserungen in den Bereichen Motivation, Leistung und Gesundheit/Wohlbefinden zu erzielen. Das Ganze wird ergänzt um spannende Fallstudien aus der Coachingpraxis. Hier oder da hilft ein kleiner Exkurs in die Wissenschaft, um die Gründe für bestimmte Vorgehensweisen zu verstehen. Aber stets bleiben die Praxis und direkte Anwendung des Know-hows im Fokus. Abseits marktschreierischer Versprechungen wird der Leser angeleitet, auf der Basis einer persönlichen Standortbestimmung einen individuell zugeschnittenen mentalen Trainingsplan zu entwickeln und in den sportlichen Alltag zu integrieren. Das Buch präsentiert auf einmalige Weise die Erfahrungen und das Know-how eines sportpsychologischen Experten…“

Ja, genauso! Der Autor beweihräuchert sich, schreibt von seinen tollen Erfolgen und wie sein Programm allen Ausdauersportlern hilft. Endlose Seiten „Wissenschaft“: Zielmanagment, Persönliches Performance Profiling, Aufmerksamkeitsfokussierung und so weiter, und so weiter. Listen und Fragebögen, auch „Übungen“. Nun, das ist nicht für mich. Das einzige, was ich wirklich interessant finde, sind die Zitate zu Beginn der Kapitel und die äußere Gestaltung der Texte. Ich gehöre also nicht zur Zielgruppe, andere ziehen sicher mehr Gewinn aus diesem Buch.

Leseempfehlung: eher nicht (Ich kenne auch niemanden, dem ich es schenken könnte.) 

Michele Ufer: „MENTALTRAINING FÜR LÄUFER -WEIL LAUFEN AUCH KOPFSACHE IST“

Meyer &Meyer Verlag, 19,95 Euro, 280 Seiten

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