Ein bisschen Adventsdeko

Illuminiert ist das ganze Haus ja schon. Zum Glück werden die Außenlichterketten automatisch gesteuert, doch alle anderen manuell. Also dürfen wir nicht vergessen, alle Stecker zu ziehen oder die „Birnchen“ rauszudrehen. Das dauert eine Weile. Ein bisschen Adventsdeko steht auch herum, gerne von Banausen als „Stehrümchen“ beschimpft. Die Strohsterne hängen wieder an der Gardine und anstelle eines Adventskranzes steht auf dem Tisch ein kleines Holztablett mit schlichten weißen Kerzen, dazwischen kleinste weiße Kugeln. Lässt sich leicht wegräumen. In 23 Tagen kommt dann der Weihnachtsbaum dazu, da fällt mir ein, die Kugeln werden wieder nicht reichen, ich muss noch aufrüsten, silber-weiß-glas. Draußen auf dem Tisch stehen ein paar Holscheiben herum, auf einer Stange, dazwischen Moos und kleine Tontöpfe mit Kerzen. Ein bisschen Schnick-Schnack drumrum, fertig.

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Der schlechte Witz #9

Ein Blinder sitzt am Tresen in einer Bar und fragt den Barkeeper: „Hey, willst du einen Blondinen-Witz hören?“

In der Bar wurde es plötzlich totenstill. Da sagt der Typ neben dem Blinden mit ruhiger Stimme:

„Es gibt etwas, was du wissen solltest, bevor du den Witz erzählst!!!  Der Barkeeper ist blond, … der Rausschmeißer ist blond … und ich bin 180 cm groß, 100 kg schwer, blond und habe den schwarzen Gürtel in Karate. Außerdem ist der Typ neben mir 1,90 Meter groß, 120 kg schwer und ein blonder Gewichtheber. Der Typ zu deiner rechten ist blond, 2 Meter lang und Boxer.
Jetzt denk doch einmal ernsthaft nach, ob du immer noch deinen Witz erzählen willst ….“

„Nöööö“, sagt der Blinde,  „nicht, wenn ich ihn fünf Mal erklären muss.“

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Montagsgedanken # 58

Führe mit meinem Clio den Autokorso an.
Es wird gehupt und geschrien.
Die Stimmung ist riesig.

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Was war das denn?

aus alten ZeitenMeine Liste der verschwindenden und verschwundenen Dinge kann nun erweitert werden. Dieses Ding hängt meiner Meinung nach wirklich nicht mehr an seinen zweckgebundenen Örtlichkeiten. Ein kleines Rätsel: Was war das denn? (Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele meiner Leser sich erinnern.)

Hier kann man nachlesen, was noch alles zu verschwinden droht:

 

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Was war denn diese Woche los? #1

– unendlich: die Stundenanzahl und das an-Dinge-denken-müssen
– ungeschoren kam keine Klasse davon, alle mussten Arbeiten schreiben
– unumgänglich ist ein Nachweis, falls ich bleiben möchte
– unschlüssig bin ich noch, ob ich mich darauf einlasse
– unerfreulich: zwei Mal auf den Friedhof gemusst
– ungetrunken blieb der große Topf Glühwein am Kränzchenabend nicht
– ungebunden: blieben einige grüne Zweige, doch jede hatte genügend Kränze gewickelt
– unilluminiert ist nur noch die Rückseite des Hauses, dort gibt es keine Steckdosen
– ungeschmückt:nur die Kinderzimmer sind noch nicht adventlich
– unverteilt blieb keine einzige Adventskalender-Tüte im Lehrerzimmer
– unmenschlich: die Lebens-und Sterbebedingungen in Mittelbau – Dora
– unbeeindruckt von der Stollenanlage und den Informationen blieb wohl niemand
– ungetrübt schien die Sonne diese Woche, so dass wir den Garten aufräumen konnten
– unpünktlich kommen die Adventskalender bei den Kindern nur an, sind sie nicht da, wenn die Post kommt
– unkorrigiert ist immer doch der Stapel Schülerweisheiten auf dem Schreibtisch

Kränzchenabend 2015; 2014; 2013

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Montagsgedanken #57

Da will man putzen,
stolpert aber so ungünstig,
dass man plötzlich
zugedeckt im Bett liegt.

Da kann man echt nichts machen.

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Mykonos Rebellin

Mando Diese recht hübsche Dame steht auf Mykonos rum, reglos, in die Ferne blickend und als Rastplatz für allerhand Federvieh. Eine Tafel zu ihren Füßen erklärt in Kurzform ihren Beitrag zur Geschichte. Griechische Geschichte. Befreiungskampf. Befreit werden mussten die Griechen von den Türken. Dazu war Geld notwendig, und das gab sie hin. Scheint ganz interessant zu sein, dachte ich mir schon vor Jahren, als wir auf Mykonos kurz weilten, und so kam mir die „Rebellin von Mykonos“ gerade recht, wie immer über BloggDeinBuch. Zuerst las ich den kurzen Hinterteil des Buches, um etwas mehr über die geschichtlichen Hintergründe zu erfahren. Ah, so war das. Wirklich interessant, doch wahrscheinlich nur, weil wir schon dort waren, die Inseln zumindest schon mal angesegelt haben. Mykonos, Tintos, Hydra. Na dann, ran an das Buch. Die ersten Seiten erschienen mir wie eine Einführung in die handelnden Personen. Doch diese handelten zwar, aber blieben irgendwie flach, leblos. Keine einzige Person ist mir ans Herz gewachsen, schon gar nicht die Protagonistin. Der Verlauf ihres Lebens wird zwar beschrieben, doch nicht erzählt. Zunehmend fiel es mir schwerer, weiter zu lesen. Ich werde einfach nicht fertig mit diesem Buch und mein Interesse ist erloschen. Kein Funke springt über beim Lesen. Ich lese so vor mich hin, ich in der Hoffnung, das es noch wird. Nach der Hälfte habe ich aufgegeben. Das Nachwort ist sehr viel interessanter, und ich lese auch nochmal den geschichtlichen Hintergrund und über die Personen nach. Eine Leseempfehlung? Ach, nicht unbedingt. Meine Empfehlung: nach Mykonos fahren, oder – noch besser –  segeln in den Kykladen.

Martina Kempff: „Die Rebellin von Mykonos“,

Der Traum vom freien Griechenland

Print: 978-3-945025-42-0,   13,90 €

Ammianus-Verlag

 


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