Durch die Blume

Überall Blüten, voller Bienen, Hummeln, Schmetterlingen. Aber auch für uns eine Nascherei. Über den Salat kommen, kurz vor dem Anrichten frisch gepflückt: Kapuzinerkresse, Taglilien, Borretschblüten (so schön blau),  Schnittlauchblüten, Rosen und Gänseblümchen. Rosenblüten sind auch im Zucker, in einem schönen Glas ziehen sie durch.

In die Butter kommen auch diese Blüten, kleingeschnitten. Dazu noch geröstete Pinienkerne. Passt zu Süßem oder zu Herzhaften, dann müsste noch Kräutersalz darüber: Rosmarin. Thymian. Eine Lavendelblüte. Ysop. Ich muss jetzt gleich mal in den Garten, die Kräuter sind gerade so schön….

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Zitat zum Wochenanfang #27

Schon komisch. Wir können uns nur von außen sehen, dabei passiert fast alles innen.“

(Charlie Mackesy: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd)

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Zitat zum Wochenanfang #26

„Das Wichtigste ist, dein Leben zu genießen, glücklich zu sein.

Das ist alles, was zählt.“

Audrey Hepburn

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10 Tipps, wie man waldbadet

Auch im Mai und Juni waren wir wieder im Harz auf unterschiedlichen Touren unterwegs. Wir wanderten eigentlich so, wie wir es schon immer gemacht haben. Aber das ist falsch, musste ich nachlesen. Wie es richtig geht:

  1. Wenn du möchtest kannst du, falls ein Angebot vorhanden, einen Kurs im Waldbaden besuchen. Jedoch ist es genauso gut möglich sich auf eigene Faust in den nächstgelegenen Wald zu begeben. „ Wir versuchen es immer auf eigene Faust (Beim Gatten manchmal heimlich geballt, da er meistens der Fahrer ist.) Nicht der nächstgelegene Wald, nicht begeben.
  2. „Der Anblick der grünen Bäume und der reinen Natur hat eine beruhigende Wirkung.“ Der jüngere Sohn lässt auf einer Lichtung die Drohne los und wir schauen gebannt aufs Handydisplay: „Ach, ist das schön grün hier!“ – „Du musst auch mal eine Referenzfichte filmen!“
  3. Die Stimulation der Sinne durch Natureindrücke verbessert Schlaf und Konzentrationsfähigkeit. Ebenso hat dies einen positiven Effekt bei Demenz und Alzheimer.“ Ich war hier noch nie. Wo sind wir nochmal? Das ist sehr positiv.  Was? Die Konzentration im Schlaf?  Ich schlafe gar nicht, ich konzentriere mich!
  4. „Atmest du langsam und tief, beruhigt sich dein Puls und du wirst ruhiger.“ Definitiv mache ich das falsch. Bin ich endlich oben, geht es gleich wieder bergab, genauso anstrengend, der Puls galoppiert. Immer wieder muss ich anhalten, natürlich nur, weil es gerade da so wunderschön ist. Und ich atmen muss. Wo ist die nächste Bank?
  5. Ist dir die Wanderung zu anstrengend, kannst du dich auf einen Baumstumpf setzen und ausruhen.“ Ah, auf einen Baumstumpf. Nun, daran mangelt es nicht.. Ich will aber trotzdem eine Bank, da kann ich mich anlehnen. Wenn man sich genug ausgeruht hat, wird es jedoch nicht weniger anstrengend. Der Berg ist ja immer noch da.
  6. „Viele denken Waldbaden und die dazugehörigen Übungen seien langweilig, doch ganz im Gegenteil kann Waldbaden sehr interessant und spannend sein, wenn man Augen und Ohren offen hält.“ Wir üben lesen und lesen alle Schilder. Und Wegweiser. Pflanzenbstimmungen am Wegesrand und Dammbauen sind unsere Übungen.
  7. „Packe ausreichend Proviant ein.“ Na klar, das machen wir schon immer. Schnittchen mit Wurst. Und Ei. Ein Fußpils und einen Piccolo. Es kommt auch die eine oder andere Gastronomie vorbei mir Außerhausverkauf. Es gibt Pilze und Wild. Dazu  braucht man ein Taschenmesser, dass wichtigst Utensil im Rucksack. Oder in der Hosentasche.
  8. „Verschiedene Stellen in Deutschland bilden eine Ausbildung für Waldbaden an.“ Jetzt weiß ich endlich, was das Stempeln soll! Das ist überhaupt kein Spaß, sondern eine Ausbildung! Hej, Wanderprinzessin, zertifizierte Waldbaderin ist man erst bei allen 220 Stempeln!
  9.  „Die Ausbildung ist normalerweise innerhalb weniger Tage abgeschlossen und kostet wenige hundert Euro.„Ich glaube, das stimmt nicht.  Wer macht denn so was?  Stadtkinder!?

 

 

 

 

Habt ihr den Trick bemerkt? Von wegen 10 Tipps? Sind nur 9!

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Zitat zum Wochenanfang #25

Gedanken wollen oft – wie Kinder und Hunde –

dass man mit ihnen im Freien spazieren geht!“

Christian Morgenstern

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Sonntagsrunde

Ziemlich früh sind wir losgefahren, nach Neuhof im Harz. Schon 9 Uhr waren wir an der ersten Stempelstelle und tranken  Thermoskannenkaffee. Eine schöne kleine Runde um die Teiche, Angler und Wanderer nutzen ebenso das bedeckte Wetter. Auf der „Sonnenalm“ entschieden wir, noch ein Stückchen zu fahren um weiter zu wandern. Im Wald war es einfach wunderbar, die riesigen Bäume beeindruckten mich sehr, der Wanderweg war wieder eine Entdeckung. Im Klostercafe Walkenried gab es lecker Eisschokolade, eine schöne Erfrischung, denn inzwischen knallte die Sonne herab. Zum Mittagsschlaf waren wir wieder zu Hause, 8 sehr abwechslungsreiche Kilometer und drei Stempel reicher. Schöne Sonntagsrunde!

 

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Kaputt.Weg.

Es versetzte uns in große Unruhe, als die Marina uns benachrichtigte, das auf unserem Boot eingebrochen wurde. Per Mail versuchte der Skipper zu klären, was passiert sei und bat um einen anderen , sichereren Liegeplatz. Noch waren die Grenzen nicht geöffnet, doch gleich am nächsten Wochenende setzten wir uns für 1500 km ins Auto. Mit sehr gemischten Gefühlen betraten wir unser Boot am frühen Morgen, im Eingang steckte eine provisorische Platte. Große Erleichterung im Inneren, es schien nichts weiter zerstört zu sein. Es sah etwas durcheinander aus, doch das seglerische Equipment war an seinen Plätzen. Wo ist denn unser Bettzeug? Weg. Der Wein? Weg. Der Whisky? Weg. Meine Bordschuhe? Die Geschirrtücher? Der Strohhut? Die Anti-Rutschmatte vom Tisch? Sehr seltsam. Besonders ärgert uns, dass das Steckschot kaputt/weg ist, nur das poplige Schloss hing so rum.

Es gab also einiges mit der Marina zu klären und einige Arbeiten zu erledigen. Neues Bettzeug kaufen. Waschen. Neues Schot bauen. Streichen. Boot putzen. Der Firma, die endlich unseren Motor reparieren soll, ordentlich auf den Geist gehen. Dies und das. Und natürlich wieder 1500 km zurückfahren. Dazu hatten wir am wenigsten Lust, am liebsten wären wir dort geblieben. Doch bald sind Ferien! Dann können wir endlich wieder segeln, nach so langer Zeit. Wenngleich es noch unklar ist, wohin wir wollen und dürfen, gen Süden soll es gehen.

 

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Zitat zum Wochenanfang #24

Geniale Menschen sind selten ordentlich.

Ordentliche selten genial.“

Albert Einstein

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Los jetzt!

Wir frühstücken spät, denn wir sind spät ins Bett. Die Kinderlein wollen auch länger schlafen, kommen aber sofort, als ich zum Frühstück rufe, der Speckbratduft hat sich rumgerochen. Als Bohnen, Würstchen, Speck und Spiegelei in den Bäuchen sind, wollen wir los. Also zwei von uns. Gleich. Erst noch ein Level weiter. Inzwischen regnet es und ich dränge zu Aufbruch. Wir wollen ja nicht weit, nur zum neu errichteten Stempelkasten.  Im vollbesetztem Auto interessante Dialoge: „Nimm meine Jacke mit, ich weiß sonst nicht, was ich mit meinen Haaren machen soll!“    –  “ Was, es gab die Option, nicht mitzufahren!?“  –   „Was, wir fahren gar nicht in den Bärenpark?“ – „Nein, auf den Sonnenstein!“ – „Aber ich habe mir doch extra meine gute Jogginghose angezogen!“  – „Hier sind ja noch so Verrückte!“  – „So ein Stempelterror!“   – „Wie weit ist es noch?“ – „Wann sind wir da?“

Die Männer müssen den Schirm halten, während wir Mädels sorgfältig stempeln. Auch im Nebel und bei Regen ist es hier oben schön!

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Gehört und Gelesen

  • “ In Afrika gibt es nur Wüste. Sonst hätten sie was zu essen.“ (10. Kl.)
  • „Probleme der Welt, die zu lösen sind? Dass so alte Lehrer an der Schule sind!“ (10. Kl.)
  • „Ich hätte eine Frage zum Thema Projektarbeit und zwar wie wir es jetzt machen.“ (Mail, 9. Kl.)
  • „Mein Sohn kommt morgen nicht in die Schule!“ (Elternanruf, Pfingstsonntag mittag)
  • „Wo stehen denn jetzt die Aufgaben in der Klod, da ist nichts.“ (Derselbe Vater, 10 min später)
  • „Es sind Kinder von 11 Jahren und die Situation ist für sie was Neues. Mir als Mutter kommt es langsam so vor, als hätten Sie was gegen meinen Sohn! Sollte das so sein, dann müssten wir uns mal unterhalten!“ (Eintrag im Hausaufgabenheft nach einer Suspendierung)
  • „Was habt ihr für Fragen?“ –  „Kann ich mal auf Toilette?“

Ach, wie ich das vermisst hatte!

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