Keine Montagsgedanken #58

Immer wieder diese Momente im Job,

an denen ich denke,

Alpaka-Hirte in Peru wäre doch die bessere Berufswahl gewesen.

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Seglerlatein: Klarschiff

Alle naselang müssen wir unser Schiffchen in Ordnung bringen, beziehungsweise das solche in solches. Denn es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man nicht mehr das findet, was man gerade sucht oder dringend braucht. Ich zeige euch mal, was „Klarschiff“ wirklich bedeutet: Die Logge funktioniert manchmal erst nach etwa 2 sm, das ist ärgerlich, da man nicht genau weiß, wie schnell oder langsam man ist und welchen Weg man schon zurückgelegt hat. Sämtlicher Kleinmüll im Wasser will sich unbedingt ins Rädchen setzen und muss entfernt werden. Mit einer Zahnbürste. Das macht am besten der Skipper höchstselbst. Schnell. Schließlich ist da ein Loch im Boot.

Währenddessen habe ich aber auch genug zu tun, denn auch das Tuch muss aufgeklart werden. Im günstigsten Fall kommt ein wenig Wind aus unterschiedlichen Richtungen und die Sonne steht hoch am Himmel. Klar, Wäscheschiff! Logisch, dass man zu dieser Zeit das Deck nicht schrubben kann, egal wie nötig es ist. Aber unbedingt muss man darauf achten, dass vor dem Aufhängen der wichtigen Tücher Deck, Leinen und Stagen salzfrei sind!

Ein Schuhregal ist auf dem kleinsten Deck, doch leider gibt es  keine Schuhputz-App. Also stellen wir unsere Schuhe mal so hin, wie man es in Filmen sieht. Also von Hotels, wo die Schuhe vor der Zimmertür geputzt werden. Hat das eigentlich schon mal jemand wirklich erlebt? Im Sommer haben wir bei anderen gesehen, dass sie ihre Schuhe vor Betreten ihres Schiffes in einen Eimer Wasser tauchen. Kakerlakenschutz.

Klar ist auch, dass der Kompass gewürdigt werden muss. Zu diesem Zweck gibt es unmittelbar daneben eine Blumenvase. Zur Not kann man auch ein Bier dort haltern, kommt darauf an, wer am Steuer stehen will. Das ist sehr oft der Autopilot. Und der besteht auf frisch gepflückten Blumen.

 

Soll Fisch auf den Grill, muss er gefangen, alternativ auf dem Markt gekauft werden. Dummerweise muss er gesäubert  werden, und dass ist eine Sauerrei. (Legendär der mit einem Messer an Deck festgepickte, vor sich hin blutende Hecht in Schweden, nicht wahr!?) Mut antrinken hilft. Interessant: diverse Schuppen, die man noch Wochen später an seltsamen Stellen auf dem Schiff wiederfindet, glänzen sehr schön. Man erkennt sie am Geruch. Dann heißt es: Klar Schiff!

 

 

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Keine Montagsgedanken #57

Ich weiß, du hast Recht,

aber meine Meinung gefällt mir besser!

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Alles muss raus. Und woanders rein.

 Die Kinderlein sind umgezogen – mit einer ganzen Horde Helfern, Familie und Freunde. Erstaunlich schnell war alles in diversen Autos und einem Transporter  verstaut. Na gut, der Schweiß floss trotzdem, vom dritten Stock zur Straße kommen einige Treppen zusammen. Auch das Ausladen ging ratzfatz. Gehacktes-Brötchen, Kaffee und Bier labten uns, es war gerade mal Mittag und wir waren fertig! Sogar einen kleinen Spaziergang durchs neue Viertel konnten wir machen! Gute Organisation! Klein F konnte zu seinem Spiel und wir kamen als Fanclub natürlich mit! Bei schönstem Wetter feuerten wir die heimische Siegermannschaft an, und fast noch im Hellen waren wir wieder zu Hause. Dummerweise ist mein armes Auto, welches wie immer treu in der Einfahrt vor der Garage wartete, inzwischen angefahren worden! Der Nachbar hat es knallen hören und wackeln sehen, ist dem flüchtenden Wagen hinterhergesprintet und hat den DPD-Fahrer an der Kreuzung angehalten. Der Gute! Lieblingsnachbarin rief uns an, Polizei verwarnte Fahrer mit Bußgeld und rief uns auch an, wie der Schaden zu regulieren sei. Armes Auto! Kann man nicht alleine lassen!

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Keine Montagsgedanken #56

Ich wäre jetzt lieber dort,

wo meine Gedanken gerade sind.

 

 

 

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Buch binden lernen

 Das war das Thema der Weiterbildung und hat genau meine Neugier geweckt. So haben wir zwei Büchlein herstellen können, Beispiele, Material und Werkzeug und Anleitung waren ausgelegt. Es war sehr hilfreich, sich auf eine Sache zu konzentrieren und nicht Tausende Projekte im Hinterkopf zu verfolgen. So viele Möglichkeiten! So viele schöne Papiere! Zwei Bindungsarten haben wir kennengelernt, die japanische Bindung habe ich inzwischen zu Hause ausprobiert. Denn natürlich habe ich mir das notwendige Werkzeug noch am Abend bestellt. Die gewachsten Fäden sind ganz schön teuer, doch es gab einen tollen Tipp: Normale Fäden an einer Bienenwachskerze entlangziehen! Und schon lässt sich der Faden gut verarbeiten! Auch der Kleber hat mich überzeugt, den hätte ich doch sonst nie kennengelernt! Ich bin schon gespannt, welche kreativen Anwendungsmöglichkeiten die Schüler dafür und für eine Ahle finden!

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Korrekturfreuden oder Mimimimi

Niederschwellig und kleinschrittig beschäftigten wir uns stundenlang mit der Dreifelderwirtschaft, an die Erfahrungswelt der Siebtklässler, auf dem Dorf lebend, anknüpfend. Eine Frage in der Leistungskontrolle wurde sehr kreativ beantwortet: Warum bestellte der Bauer nicht das gesamte Land?

  •  das das Feld was nicht bepflanzt wird das jahr draufbesseren boden hat
  •  das die Dreifelderwirtschaft bekommt man das doppelte Gewinn und man hat ein Feld immer brach
  • weil es viel zu viel Arbeit hat
  • weil somit die pflanzen im nächsten Jahr besser werden
  •  weil die Bauern von der ganzen ernte nur die halfte abgeerntet haben und den rest nutzten um den Boden fruchtbar zu machen
  • weil es so war dass das eine land angebaut wurde dass geerntet und dass wurde das andere feld angebaut
  • weil er es nicht bewirtschaften kann

Direkt über der Frage stand übrigens ein fünfzeiliger Text, was Dreifelderwirtschaft ist.

Mimimimi

 

 

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