Logbuch, Fahrttag 4

beiliegen

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Montag: Korshavn bis Bogense

S-SW 2-3 , Korshavn ist ein ganz toller Naturhafen

0840 Ablegen unter Motor vom Steg

0900 Groß, Genua

  • 1000 -1100 Beiliegen zum Angeln
  • 1115 W 4
  • Groß, Genua
  • 1600 Hafeneinfahrt Bogense:Motorsteuerungshebel bricht ab!
  • 1700 Festmachen Ostmole
  • gesamt: 34 sm
  • unter Segel: 31 sm
  • unter Motor: 3,5 sm
  • Erlebnisse und Erfahrungen: Hebelsteuerung Motor an Steuersäule abgebrochen
  • Mechaniker kontaktiert
  • H. angerufen – Info
  • neue Motorsteuerung angebaut, 2200 DK
  • vorderer Wassertank leer
  • Motor, Bilge OK

Der Tag begann so gut, wir wollten ca. 40 sm segeln, doch dann war über Mittag zu wenig Wind. Wir legten einen Stop ein, angelten und lasen ein bisschen und entschlossen uns dann, „nur“ nach Bogense zu segeln. Der Wind frischte auf, die Hafeneinfahrt war betonnt und musste im Bogen angefahren werden. An der ersten Tonne starteten wir den Motor, aber einen Gang einlegen konnten wir nicht, da der Skipper auf einmal den Hebel in der Hand hatte. Schnell das Vorsegel wieder raus und zurück. Wir fuhren unter gerefften Vorsegel an den beiden grünen Tonnen hin und her, gleichzeitig versucht K., einen Gang einzulegen, damit wir Fahrt machen konnten. (Den Werkzeugkasten rauszuzerren stellte sich als keine leicht Aufgabe raus) Endlich fuhren wir unter Motor vorwärts, wir wagten uns in den Hafen und sahen gleich in der Einfahrt einen Steg, wo wir längsseits anlegen konnten. Schnell rüberspringen und Backbord-Heckleine festmachen. K. hatte den Motor auch stoppen können. Ein netter Däne, der mit einem Riesen-Schiff dort lag, half uns beim Anlegen. Wir hangelten uns dann an diesem Steg weiter in den Hafen hinein, um eine kleine Ecke und machten richtig fest. Das Anlegebier war wohlverdient!
Ach ja: Beim Hin-und Hersegeln zwischen den beiden Bojen sieht der Skipper: „Fender über Bord!“ Also auch noch dieses Manöver, beim zweiten Anlauf wickelte F. blitzschnell spaghettiartig die Fenderleine um den Bootshaken und wir hatten ihn wieder. 

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Zum Glück gibt es in Bogense Werkstätten, und der Mechaniker, den der Skipper kontaktierte, kommt  halb acht mit den passenden Teilen. (Dänen lügen nicht!) 

„Hast du mal ein Stück Küchenrolle?“ fragt Rasmussen, nachdem er minutenlang an der Steuersäule rumgesägt hat. Ich reiche ihm das Gewünschte, er putzt damit seine Brille und stellt freudig fest: „Es geht viel einfacher, wenn man was sehen kann!“ Voller Elan hämmert, bohrt, klopft und sägt er weiter. Als die Sonne eine Stunde später glutrot untergeht, hat er sein Tagwerk vollbracht und die Amara eine neue Schaltmechanik.

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