Unheimliche Begegnungen

Ein ganz normaler Sonntagsausflug sollte es werden, doch er bescherte uns Unerwartetes. Die erste Begegung war am unheimlichsten, und es war nicht wirklich eine. Da saßen und standen viele Leute im besten Rentenalter, viele sogar ohne Hilfsmittel, und blickten alle in eine Richtung. Ich hielt meine Kamera über meinen Kopf, drückte ab und habe Schreckliches fotografiert. Seht selbst:

Kleiner Trompeter

Kleiner Trompeter

Wir flüchteten in eine lange Schlange der NichtmehrPlatzgekriegten um auch einen Kaffee zu trinken. Die Gepräche an den Nachbartischen drehten sich Entmündigungen, Pflegeplätze und Inkontinenzeinlagen. Erstaunlicherweise waren aber nicht die Herren mit den Kniestrümpfen gemeint, sondern die nette Dame im Webpelz mit dem verkniffenen Gesichtsausdruck. Der kalte Wind und fehlender Sonnenschein machten es ein bisschen ungemütlich, so dass wir die Debatten um verschwundene Handtaschen nicht weiter lauschten und uns lauschigere Plätze suchten. Wir schlugen uns durch überbordende Rosenbüsche, da zog ein Faun in einem Wagen ein Einhorn, das mit einer Glaskugel spielte.

gehörnt

gehörnt

bekugelt

bekugelt

Die Dritte im Bunde war eine Fee, sie umarmte uns mit ihren Feenflügeln und raunte uns mit samtener Stimme zu: „Allen, die unter meinen Feenflügeln umfangen sind, werden glücklich sein und ihre Wünsche werden in Erfüllung gehen.“ Tag gerettet.

umfangen

umfangen

 

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