Reste in der Küche

Natürlich versuche ich sie zu vermeiden, die Reste. Die beim Kochen anfallen, die angebrochenen Packungen in den Schränken, die übriggebliebenen Gewürze und was nicht aufgegessen wird. Wirkliche Probleme habe ich damit jedoch nicht: Beim Kochen fallen keine Reste an oder bleiben Reste in Packungen, denn die Rezepte werden angepasst. Was bei Tisch übrigbleibt ist am nächsten Tag noch mal eine Mahlzeit. Oder ein Hungriger isst es mitten in der Nacht. Was bei uns jedoch oft restet: Brot und Brötchen. Die Brötchen wandern gerieben ins Glas und die Brotreste zu den Hühnern, die sich ab zu zu mit Eiern bedanken. Über BloggdeinBuch habe ich die „Kreative Resteküche“ der Verbraucherzentrale Düsseldorf gelesen. Einfach – schnell – günstig ist der Untertitel. Das trifft nicht nur auf die vorgeschlagenen Verwertungen zu, sondern auch auf das Büchlein. Nach den Grundsätzen und den Tipps rund ums Kochen (nichts Neues nicht, mein „Haushaltsbuch“ von 1985 aus dem Verlag für die Frau wusste das auch schon) geht es richtig los: Resteverwertung von A bis Z, schön übersichtlich gestaltet, bunte Rezeptideen (Müslis, Brotaufstriche, Mixgetränke…) und Tipps zur Einkaufsplanung und Vorratshaltung.Wirklich praktisch finde ich die „Resteverwertung“: geordnet nach „der gute Rest“, der „Ruck-zuck -Verwertung und der Rezeptidee. Einige Rezepte habe ich schon ausprobiert, einige Ideen sind völlig neu für mich und ich fühle mich bei anderen bestätigz, weil ich das schon immer so mache. Ein nettes Büchlein (eher ein dickes Heft), ich werde es einem der Studenten weiterreichen. Aber erst übertrage ich die schönsten Rezepte in mein Kochbuch!

Kreative Resteküche, Verbraucherzentrale NRW, 2. Auflage 2012, 232 Seiten, 9,90 Euro / zzgl. Versandkosten  (Praktische Tabellen für die Verwendung vorhandener Zutaten
Zusammenbringen, was passt: Gemüse, Kräuter, Gewürze, Fleisch oder Fisch und Co.
Viele leckere Rezepte mit Angaben der benötigten Reste
Klug planen: Einkauf, Vorratshaltung, Haltbarmachen)

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