Vom Tag.

Ein ganz normaler Tag. Keine Zeit für Langeweile. Aber einiges soll doch hier notiert und somit dem Vergessen abgerungen werden:

  •  Der Vater, der sich um seinenSohn kümmert und  Gespräche mit diversen Fachlehren erbittet, ist wohlbekannt und führt zu kollektivem Augenrollen im Lehrerzimmer.
  • Nach vielen Stunden Unterricht und dem exzessiven Üben einzelner Wörter führt mir das häufige Auftreten von „Mohral“ die Vergeblichkeit meines Tuns vor Augen.
  • In einem Blog las ich vom „Brüllen pubertären Blödsinns“ – das muss in der 6c gewesen sein.
  • Ich freue mich so darüber, dass in der Kurzkontrolle einige Schüler wirklich schreiben, dass ich „in einer Zeitform von früher“ gelten lasse. Der Begriff Präteritum überfordert. Schließlich haben die Kinder Buchstabenkombinationen im Klassenbuch bei ihrem Namen stehen, ärztlich attestierte Defizite kombiniert mit schlechtem Benehmen.
  • Im Kompetenztest Deutsch der 8. Klasse lese ich: „Mithilfe ohne dich wäre ich nicht fertig gewesen“ Da kommt nicht jeder drauf. Aber immer öfter.
  • Am Nachbartisch kann die Chemielehrerin sich nicht mehr halten und liest laut vor: „die Säure ist ächzend“. Das macht sie noch drei Mal.
  • Der Computer reagiert nur auf das Passswort, wenn der Administrator es eingibt. Wenn ich das tue, lacht mich der Monitor aus.
  • Merke: Nie fragen, ob es Fragen gibt. Denn das sind solche: Kann ich mal aufs Klo? Kann ich was trinken? Wie lang (!) ist es noch? Wann ist Pause? Können wir früher Schluss machen? Sehen wir einen Film?  Können wir was spielen? In dieser Reihenfolge.

Und sonst noch? Das anstrengenden Wochenende steckt noch in den Muskeln, ich war zum Skippertraining und Spi-Segeln auf der Ostsee, T. mit seinem Bruder lossegeln vom Ijsselmeer nach Cuxhafen, jetzt fährt großF mit seinem Onkel durch den NOK. Nun ist packen und vorbereiten auf den Törn Athen-Korfu angesagt, denn übermorgen  geht es los. Wenigstens ist jetzt alles gebucht (Flug schon lange, aber das Einchecken, dann noch Mietwagen und ein Hotel für den Anschluss).Und jetzt soll ich endlich den Spargel schälen, damit wir essen können. Oh fein, da können wir Wein dazu trinken! Ich muss los.

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