Alles mitgenommen

Einen Tag vor dem 1. Advent wollten wir unbedingt nochmal alles mitnehmen: Auf zu Ikea! Schon auf der Autobahn hatte ich die Vermutung, dass wir dort nicht allein sein würden. Zum Glück kann man sich durch die Ausstellung schlängeln, indem man mitten durch die herumstehenden Möbel spaziert. Ich sagte ja zu allem, bestand lediglich auf der Farbe, dass Preisargument war hier entscheidend. Die KaffeeLachsSalatschlange war bald gebändigt und auch ein freies Verzehrplätzchen fand sich mittendrin, das Kindergeschrei kann man ja ausblenden, wenn es einen nichts angeht. Nochmal durchzählen, ob wir alles bedacht haben, dann in die Halle, Pakete zusammensuchen. Nach dem Selbstscannen wunderte ich mich etwas über den Preis, denn das kleine Ulletrulle aus der Markthalle hielt sich wirklich in Grenzen (Das haben wir doch alles schon!) Siehe da – falsches Paket eingepackt! Also Nummer ziehn, warten, rückgeben. Neues Paket holen, natürlich dauert es diesmal an der Kasse seeehr lange. Geschafft!) Als dann der PaketeWagen endlich neben das Auto bugsiert war, stellten wir fest, das dieses (wie immer) zu klein ist.  Und wie immer hockte ich dann zusammengefaltet auf der heruntergeklappten Rücksitzbank und hielt in den Rechtskurven mit aller Kraft den Paketestapel fest, um nicht davon erschlagen zu werden. Zum Glück ist meiner Bitte um sanftes Bremsen entsprochen worden, meistens jedenfalls. Da genau an diesem Tag wiedermal an der Autobahn gebastelt wurde, gab es eine „kleine“ Umleitung. Die sich etwas länger hinzieht, wenn man den Schildern folgt und nicht den anderen Fahrern, die sich auskennen. Irgendwann kamen wir zu Hause an, beim Aussteigen brauchte ich Hilfe und längere Zeit, um meine Gelenke zu richten. Ratet mal, wer die ganze Fuhre nicht mit hochtragen  musste? Groß F! Der war nämlich kurz vor unserer Ankunft losgefahren, KleinF besuchen. Praktisch! (Aber er hat uns Mittag gekocht, das war noch warm!)

So sieht es im Moment bei uns aus:

  • im Flur mehrere große Kisten mit Adventsdeko, zu verteilen im ganzen Haus. Diverse Lichterketten mit Macken, zu verteilen an der Dachrinne, am Flieder und an den Fenstern zwecks Illumination (Dieses Jahr sind wir die Letzen im ganzen Dorf!)
  •  Ein Tisch voller Tüten als Türchen in meinem Kellerzimmer, zu verteilen im „Kinderzimmer“, wo jedoch kein Platz ist, jedoch Dreckwäsche, leere und halbvolle Flaschen, diverse Ess-Utensilien und Sonstiges.
  • Im anderen „Kinderzimmer“ mehrere Stapel mit Regalen, die erst aufgebaut werden können, wenn andere „Möbel“ weggeräumt und die Wände abdekoriert sind.
  • Von der Küche schreibe ich nichts.

Schönen 1. Advent auch für euch!

 

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