Vom Rad fahren

Schon wieder ein männlicher Gastbeitrag:

Stanley Park Wir cruisen seit über einer Woche durch Westkanada mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 100 km/h. Das ist sehr angenehm und entspannt, auch wenn es manchmal 400 km am Tag sind. Unterwegs sehen wir immer wieder Radfahrer entlang der teils vielbefahrenen, endlos scheinenden, geraden Straßen. Und auch die vielen Berge hinauf und hinab. Der Abstand zu den überholenden Kraftfahrzeugen dürfte im Durchschnitt 2m sein. Ich kann es nicht verstehen! Körperlich anspruchsvolle Herausforderungen gibt es doch auch abseits der Straßen.
Wir sind heute auch Rad gefahren, aber in Vancouver. Und wir hatten keine Schwierigkeiten mit dem Autoverkehr, was sicher auch an der gewählten Route lag. Wir mieteten die Räder für 30$ each an der Waterfront. Westwärts entlang des Ufers ging es am Yachthafen vorbei. Alle 200m hielten wir, um zu fotografieren: Die Marina, die Yachten, Blumen, die Aussicht auf Vancouver downtown. Nächstes Highlight waren Totempfähle. Die Runde ging entlang des Ufers von Stanley Island unter der Lions Gate Bridge weiter. Der Tidenstrom hafeneinwärts, wegen der auflaufenden Flut, war gewaltig. Immer wieder bezaubernde Ausblicke über das Meer Richtung Vancouver Island und den südlichen Teil von Vancouver. Es folgten Strände und Stände und Kunst und viele Menschen, die den schönen Tag genossen. Eine weitere Marina liegt zwischen Burrard Bridge und Granville Bridge am Südufer des False Creek. Kajaks, Stand-up-Paddler, Yachten und Angelboote waren auf dem Wasser. Zu Recht halten Menschen Vancouver für die schönste Stadt der Welt. Nach vier Stunden gaben wir die Räder zurück, wir hatten nur einen Bruchteil gesehen.
Beeindruckend war auch eine Begegnung im Tourismusbüro. Eine Frau in eventuell unserem Alter (also ganz schön alt) beriet uns, was denn zu tun wäre in Vancouver. Und, wie schon zuvor, wurden wir engagiert und mit Interesse an unseren Wünschen beraten. Bei den sehr freundlichen, hübschen Kellnerinnen, die teilweise zudem noch gut riechen, kann man die für deutsche Verhältnisse äußerst aufmerksame Bedienung noch verstehen, es geht ja auch um das nicht unerhebliche Trinkgeld. Aber diese Freude an der Tätigkeit bei Touristenberatern ist toll. Ich freue mich auf die nächsten Tage in und bei Vancouver.

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