Innerer Rotstift

Wo anfangen? Vielleicht bei der Überlegung, dass die Verfasser dieses Aushangs keinen Abschluss in irgendetwas in der Tasche haben können. Aber wer weiß…. Ich denke mir, wer so viele Stunden so hart arbeitet, um ein wenig Geld zu verdienen, hat keine Zeit sich um korrekte Schreibung zu bemühen. Die Pommes-Dämpfe müssen auch Auswirkungen haben.  Gibt es eigentlich keine Geschäftsstellenleiter, die auch für die Außenwirkung eines lukullischen Unternehmens verantwortlich sind? Oder sind öffentliche Aushänge nicht sowieso Chefsache?

Für die geneigten Leser: Finde die Fehler!

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3 Antworten zu Innerer Rotstift

  1. Steffi Stoll schreibt:

    Also ich finde 7 Fehler und Verständnis – tut mir leid, hatte ich gerade nicht!

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  2. Nannerl schreibt:

    …MiT ALLES !? Gewöhnen wir uns dran? Was lehrt – oh, Pardon, völlig veraltet lt. Duden – lernt uns das (da drehen sich alte Gehirnwindungen?) uns das? Duden findet ja auch richtig, was nur oft genug falsch geschrieben / gesagt wird: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Da genügt dann schliesslich, wenn bei gutem, besser bestem Willen Verständnis möglich wäre / ist…

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  3. Thomas am Fluss schreibt:

    Sprache und Schriftsprache ändern sich ständig, das ist auch nicht aufzuhalten. Es bleibt die Frage, inwiefern derlei Veränderungen wünschenswert sind. Alte Texte klingen heute wohl „geschraubt“ oder „gekünstelt“, lassen sich aber immer noch lesen. Das Altenglische zum Beispiel muss schon übersetzt werden, so stark hat es sich verändert. Insofern kann beständige (Schrift-) Sprache nützlich sein, soll (verhältnismäßig einfach) auf altes Wissen zurückgegriffen werden. Ich meine, die Vorteile in stabiler Schriftsprache zu sehen: Luthers Bibeltext ist noch immer verständlich, Briten können Shakespeares Werke nicht mehr „einfach lesen“.
    Ich (ganz persönliche Meinung!) halte aber gewisse Vereinfachungen für erstrebenswert, denn die vielen Ausnahmen, die die deutsche Sprache angehäuft hat, machen ihre Verwendung nicht immer leicht — und für Personen, die Deutsch als Fremdsprache lernen wollen, auch nicht wirklich einfach erlernbar.
    Heute falsch Geschriebenes kann morgen schon korrekte Schriftsprache sein. Es gibt Menschen, denen beim Wort „Gelantine“ nichts auffällt. Auch das gehäuft anzutreffende, mit irgend einem Zeichen abgetrennte S am Ende vieler Worte wird kaum noch als falsch empfunden. Ausdrucksformen wie „Mit Alles“ werden von Werbetextern verwendet und sind daher vor Aller Augen.
    Argumente, es sei ja verständlich, beschleunigen die Änderung von Sprache und Ausdruck. Das finde ich schade. Leider gibt es noch ein Argument, das ebenfalls oft bemüht wird: „Keine Zeit“ (… sich um korrekte Schreibung zu kümmern). Das heißt meiner Einschätzung nach, dass Rechtschreibung etwas Anstrengendes ist, das Zeit braucht, die es in unserer schnelllebigen, leistungsorientierten Gesellschaft nicht gibt. Leider heißt es auch, dass die Zeit fehlte, Schriftsprache irgendwann einmal gelernt und anwendbar verinnerlicht zu haben.
    Versteht mich nicht falsch. Ich habe kein Problem mit Tippfehlern, Ausdrucksschwächen und Falschschreibungen, Fehler passieren schließlich immer. Texte, die öffentlich einzusehen sind, sollten aber doch lieber einige Male kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert werden. Das hält die Sprache stabil und beugt Missverständnissen vor.
    Wie geschrieben wird es immer Veränderung in Sprache und ihrer Verwendung geben. Je langsamer das aber passiert, desto länger können wir auf den immer größer werdenden Fundus an Schriftwerken zugreifen.
    Entschuldigt bitte die vielen Klammern, ohne sie wär’s noch länger geworden.

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