Keine Montagsgedanken #6

Ein kleines Gedicht über den montaglichen Arbeitstag:

 

Kaffee

blablabla

Kaffee

blabla

heimfahren

Wein

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Love my fender

Immer wieder versuchte ich, diesen einen besonders schmierigen, verdreckten Fender zu säubern. Denn die Stellen am Bootsrumpf, wo wir ihn aufhängten, sahen dann auch schmierig aus. Also schrubben, mit diversen Mittelchen und viel, viel Zeit. Die hat man ja, wenn man unterwegs ist. Dieser Fender weigerte sich aber, sauber zu werden. Ein „Fenderstrumpf“ soll das Verdrecken verhindern, nur sind die Dinger nicht so billig. Also die Stricknadeln glühen lassen und die Wolle aus dem Asia-Laden verarbeitet. Jetzt kann sich der Fender wieder sehen lassen, allerdings ist der Schutz nicht wirklich haltbar, sondern mehr ein Gag. I love my fender!

 

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Jetzt drinnen grillen können

 Wir haben ihn ausprobiert, unseren neuen Grill. Am Küchentisch. Er ist orange. Also der Grill. Das war eigentlich auch das Schwierigste, die Farbe auswählen. Da ich ihn haben wollte, durfte er die Farbe aussuchen. Ha. Orange. Bäh. Wie das so ist, auf Messen, bei Vorführungen, alles ist überzeugend und klappt hervorragend. Beim letzten Mal ließ er sich die Schuhe putzen und seitdem haben wir prima Schuhschmiere zu Hause, die reicht noch für Jahre und tausende Schuhe. Dieses Mal aß ich ein Stück Pizza vom Grill uns seitdem haben wir ein prima Grillgerät zu Hause, da soll noch für Jahre reichen und tausende Würstchen. Doch anders als bei der faszinierenden Produktvorstellung dauerte es nicht nur drei Minuten, bis der Grill heiß war. Ach, falsch, der Grill an sich wird ja gar nicht heiß. Deshalb kann er auch auf dem Tisch stehen, auch in Innenräumen. Wir waren anscheinend mit der Brennpaste zu sparsam, denn erst beim dritten Mal anzünden und dem bereits auf Maximum gedrehten Lüfter hörten und sahen wir kurz darauf die Holzkohle („Die gute aus Buchenholz!“) brennen. Würstchen, Steaks und Schaschlik waren schnell aufgelegt und brutzelte alsbald. Das dauert genau so lang, wie beim normalen Grill. Jedenfalls waren wir schnell satt, und der Grill legte nun so richtig los. Der Feta-Käse im Pfännchen brauchte nur eine Minute. Unser Fazit: Mit dem rauchfreien Grillen haben wir es noch nicht so drauf, die Steaks waren eingelegt und tropften, ebenso das Fett der Würstchen. Wir mussten heftig lüften. Die Rauchmelder sind jedoch nicht angesprungen. (Notiz an mich selbst: Batterien  und Funktion überprüfen!)  Aber: Gut gekauft, jetzt können wir auf dem Boot grillen, wir müssen ihn nur hinschicken und brauchen dann nur noch selbst geangelten Fisch. Apropo selbst geangelt: Als ich etwas später auf dem Sofa lag, hörte ich in der Küche etwas fallen. Ich schaute nach. Die schwarze Katze zerrte hektisch ein Schaschlik hinter sich her und versuchte es in Sicherheit zu bringen. Die Alufolie auf dem Teller mit dem restlichen Grillgut lag zerfetzt herum und Kleine Katze schaute verwirrt, wieder nicht mitbekommen zu haben, welche Leckerlis anscheinend vorbereitet waren. Nun, Schwarze Katze durfte ihr Schaschlik behalten, verschmähte jedoch die Zucchini zwischen den Fleischstücken. Keine Vegetarierin.

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Stadtflaniergang Lissabon

Mehrmals sind wir in diese Stadt hineingefahren, mit dem Boot, sie von Wasser aus zu betrachten und mit dem Zug, vom Liegeplatz aus. Da es sehr warm war, genossen wir die Bier – Pausen besonders, mit Sicht auf den Fluss oder auch auf Leute. Wir haben es nicht geschafft, mit der Tram zu fahren oder mit einem der Lifte, hunderte Gleichgesinnte waren vor uns, so gaben wir recht schnell auf. Auch waren wir gegen Abend so geplättet, dass wir das Nachtleben nicht mehr erleben wollten und lieber wieder an Bord waren. So viele Eindrücke!

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Musik zum Donnerstag #5

Hassliebe, Rennschnecke, Luxusarmut, Mannsweib, unsichtbar, Leichtgewicht, lautlos, Geheimtipp, Hosenrock, Biodroge, lebensmüde, stummer Schrei, Flüssiggas, Friedenspanzer, altes Mädchen, süßsauer, Feuerwasser, Trockenshampoo, Todesengel, sanfter Hieb, bittersüß, Stuhlgang, verlorener Sieg

So viele schöne Beispiele, so viele Oxymora. Da musste ich doch jetzt wirklich den Plural von Oxymoron nachschlagen nachklicken. Und Anna Loos singt das ganze auch noch. Ich freue mich schon auf die Silly – Dokumentation im Kino, ab dem 16. November  zu sehen: Silly – Frei von Angst

(Achtung: Beim Video gleich das nächste Lied anklicken!)

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Was steht auf der Speisekarte?

 Mit der Speisekarte in Portugiesisch können wie eher wenig anfangen, die Getränkeseite ist klar, auch ob Fleisch oder Fisch oder Nachtisch. In einem Restaurant, in dem die Einheimischen aßen, bestellten wir nach gut Glück, welches wir dann auch hatten, da das Essen äußerst lecker war, außerdem preiswert. Gingen wir dort essen, wo auch die anderen Touristen essen, gibt es die Speisekarten meist in Englisch, oft auch in Deutsch. Die Gaststätten, in denen Fotos der Speisen auf der Karte oder an der Wand abgebildet sind, mieden wir. Aber das Schild außen an der Tür musste ich einfach fotografieren. Ich liebe das Wort: Nachmittagessen!

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Keine Montagsgedanken #5

Da wünscht man sich oft, die Zeit bliebe stehen

und dann passiert es,

an einem ganz gewöhnlichen Vormittag in der Schule.

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