Montagsgedanken #99

Montag, 7.00 Uhr.

Und die Woche will mal wieder kein Ende nehmen.

 

(Aber die Montagsgedanken sind fast am Ende. Hundert reichen.)

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Kürbissuppe

So vielfältig die Kürbisse sind, so vielfältig sind auch die Suppenrezepte. Hier ein Rezept, welches immer funktioniert:

  • einen Kürbis (egal, welchen) in größere Würfel schneiden und einem Topf mit Olivenöl kurz anbraten
  • 2 Knoblauchzehen, eine Chillischote, Sternanis, Pfeffer aus der Mühle und Salz dazu
  • mit Brühe /Weißwein/ Wasser aufgießen und Deckel drauf
  • ist alles weich (immer mal testen), pürieren (aber so, dass noch einige Stückchen bleiben)
  • ist es zu dick, einfach noch Sahne dran, oder Frischkäse, mit Wasser verrührt
  • nur noch warmhalten
  • in der Zwischenzeit Gehacktes anbraten (oder Schinkenwürfel), ebenso Pilze
  • Suppentopf auf den Tisch, daneben das Gebratene, es kommt dann auf die Suppe, wenn sie auf dem Teller ist
  • Petersilie/ andere frische Gartenkräuter und geröstetes Brot passen ebenso
  • schmeckt immer

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Mithören müssen

I

Bei der Nachtwanderung ging ich ganz hinten, immer hinter den letzten Kindern. Vor mir Niklas, der alle seine Klassenkameraden zur Verzweiflung bringt und deshalb keinen festen „Gehpartner“ hat und ein südkoreanischer Junge der anderen Klasse. Er geht auf ein Fußballinternat und kommt zu uns in den Unterricht. Folgender Dialog spielt sich ab: „Du Jigung, woher kommst du?“ – „Rate mal, Nord- oder Südkorea?!“ – „Ah, aus Nord- oder Südkorea!“ – „Na rate mal!“ – „Wie bist du denn geflohen? Ganz allein?“ – „Was?“ – „Na bist du zu Fuß geflohen?“ – „Nein“-  „Bist du allein geflohen? Den ganzen Weg?“ – „Nein, ich bin mit meiner Mutter geflogen.“ – „Du bist also mit deiner Mutter geflohen?“ – „Ja, wir sind zusammen geflogen!“  Jigung verliert die Nerven und rennt nach vorne. Niklas rennt hinterher.

II

Im Lehrerzimmer, zwei Kolleginnen auf dem Sofa: „Du, danke für deine Zeitung! Die war toll!“ – „Ja, nicht wahr! Ich schaffe es gar nicht, sie ganz zu lesen.“ – „Ah, ich habe mir es am Pool gemütlich gemacht und sie gelesen“ – „Ich lese sie immer kurz vorm Einschlafen, aber ich bin immer so müde.“ – „Hast du gelesen, dass (…) ein Kind bekommt?! Und die tollen Kleider! Also die Gala ist wirklich immer toll!“

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Verfärbungen wegputzen

Schwarze Schlieren außen am Boot kommen immer mal wieder vor. Irgendein Gummireifen hing am Fingersteg, Fender reiben aneinander oder das Rescue-Schlauchboot legt an und hinterlässt Spuren. Auch an Deck finden sich schon nach kurzer Zeit unschöne dunkle Spuren des Gebrauchs, irgendetwas färbt immer. Es gibt natürlich spezielle Mittel in den Fachgeschäften, zu sagenhaften Preisen. In den Foren zum Thema „Fender säubern“ oder „wie neu“ stehen allerhand Tricks. Doch ist es sehr mühsam, mit Schwamm, Bürste und Seifenwasser die Verfärbungen wegzuputzen. Und den Kühlschrank habe ich so gleich gar nicht sauber bekommen. Als es dann mal beim Aldi „Elsterglanz“ gab, habe ich gleich mal ein paar Tuben mitgenommen. Früher (ja,ja, da war das Leben noch schwarz-weiß) war Elsterglanz das Zaubermittel, besser noch als Novum-Seife. Nimmt auch im Koffer nicht viel Platz weg. Und siehe da: Die Striemen lassen sich damit super wegputzen. Nur die ganz hartnäckigen müssen ein wenig antrocknen. Selbst die Verfärbungen am Kühlschrankboden konnte ich so entfernen. (Na gut, nicht hundertprozentig, ganz schwach sind sie noch zu sehen. Aber Achtung: Es gibt verschiedenen Sorten Elsterglanz! Der Kunststoff-Kraftreiniger muss es sein. Kostet unter vier Euro, kann man auch bestellen, es gibt diverse Versender. Die Chrom-Pflege ist wunderbar für die Relingstützen und die Stahlrohrgestelle am Bimini. Kann ich nur empfehlen.

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Die deutsche Sprache ist aber auch…

… schwer, hätte ich beinahe geschrieben. Schwierig, schwierig! Zum Beweis zeige ich hier ein paar Schilder, wo Tante Gugel anscheinend beim Übersetzen einiges verwechselte. (Na gut, der Nikolaus ist ja nicht wirklich gemeint.) Jedenfalls bin ich richtiggehend froh, mal wieder besondere Schilder entdeckt zu haben. Das ist richtig schwer schwierig.

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Montagsgedanken #98

Ich bin kein früher Vogel.

Auch keine Nachteule.

Eher so eine permanent erschöpfte Taube.

 

(Dies sind die vorletzten Montagsgedanken!)

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Eine Backskiste als Geschenk

 Was soll man nur schenken? Über Wochen beschäftigte uns diese Frage. K. baute kurzerhand eine Holzkiste, die mit allerhand Zeug gefüllt werden sollte. Diese Kiste war schwer und groß. Und so laborierten wir an der Füllung und Gestaltung, wie immer kurz vorher. Unter Zeitdruck. Ein Feuer musste her, um das Brenneisen in die Glut zu halten, ein wenig Farbe und Deko drauf, und schon wurde aus dem Kasten eine Backskiste. Erstaunlicherweise hatte ich die Bilderkiste schon zwei Tage vorher fertig, endlich mal wieder ein wenig gescrappt! Und dies schenkten wir nun, alles ordentlich eingewickelt: eine Fotokiste mit gemeinsamen Segelerlebnissen aus 7 Jahren, eine Flasche Apelia-Rotwein (haben wir immer in Griechenland getrunken), eine Flasche Rum, Seemansgarn, die Skipper-Bibel, ein Skipper- Handbuch, Kinderbücher über einen Käptn, einen Fender, Ouzo-Bonbons, ein Knoten-Buch und diverse Kleinigkeiten. Es war jedenfalls nicht möglich, die Backskiste alleine zu tragen. Auch der Kofferraum war damit voll, denn das Geburtstagskind wohnt ja in Dresden. Dort haben wir in einem Vereinsheim direkt an der Elbe gefeiert, mit grandioser Aussicht.

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